Prüfantrag “Beschattung der Füße der Straßenbäume mit pflegeleichten Stauden”

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  • Erstellungsdatum 5. Oktober 2022
  • Zuletzt aktualisiert 5. Oktober 2022

Prüfantrag "Beschattung der Füße der Straßenbäume mit pflegeleichten Stauden"

Staudenbepflanzung leistet einen positiven Beitrag zur biologischen Vielfalt und zum Ortsbild. Stauden
sind in der Regel deutlich besser dem Klimawandel angepasst, pflegeleichter und über einen längeren
Zeitraum, schön anzuschauen.

Bodendeckende Gehölze oder Halbsträucher bieten sich hierbei als Alternative an und dienen in den
immer wärmer werdenden Sommermonaten als Schutz für die Wurzeln von (Straßen)Bäumen. Die
Verschattung des Fußes von Straßenbäumen kann dazu beitragen, dass die Bäume die Folgen des
Klimawandels besser verkraften. Wie beispielsweise vom NABU Rheinauen umgesetzt, der
pflegeleichte Staudenbeete zur Beschattung des Baumfußes verwendet. Wie durch den NABU
Rheinauen praktiziert, sollen dabei insbesondere wilde Rosen und Lavendel als etablierte Helfer
eingesetzt werden.

Bezüglich der Haushaltskosten sollen verschiedene Faktoren in die Betrachtung einbezogen werden,
um so eine valide Aussage treffen zu können.

Die Verwaltung soll daher prüfen, inwieweit solche Staudenbepflanzungen bei Baumscheiben
einerseits wirklich einen Schutz für die Wurzeln vor Hitze darstellen, andererseits wie nach einem

Anfangsinvest, langfristig Kosten eingespart werden können. Kosten beispielsweise hinsichtlich
Anschaffung der (neuen) Pflanzen, weniger Pflegeaufwand durch die Mitarbeitenden und weniger
Fällungen von durch den Hitzestress kaputtgegangener Bäume.

Ferner soll geprüft werden, inwieweit Trittschäden, zum Schutz der Pflanzen, minimiert werden
könnten.